Meinungsdiversität

Meinungsdiversität

Unser Coronatagebuch. Nun sind wir schon beim „M“.

„M“ wie „Meinungsfreiheit“.

Ungesundes Halbwissen trifft auf Fachidiotie.

Was kommt dabei raus? Verschiedenste Meinungen auf unterschiedlichsten Grundlagen.

Wenn dann auch noch persönliche Prägungen und Bedürfnisse mit einspielen, wird die Meinungsdiversität besonders bunt.

Manchmal führt das zu ( oft produktiven) Reibereien. Gelegentlich führt es (krass, wie ich finde) zum Beziehungs-Aus. Und das „nur“ weil jemand anderer Meinung ist.

Können Meinungen, Wünsche, Bedürfnisse nicht nebeneinander bestehen?

Für mich hat das ehrlich gesagt auch etwas von Rassismus. Meinungsrassismus.
Wir versuchen, ganze Völker zu vereinen, schaffen es aber nicht, die Meinungen unserer Nächsten zu respektieren?

Ich finde, Corona zeigt uns, dass wir hier dringenden Übungsbedarf haben.

Was sich hier „nur“ auf Masken- oder Impfpflicht oder Kontaktreduktion bezieht, steckt viel tiefer ins uns .

Wieso rücken wir nicht zusammen? Respektieren, akzeptieren, lieben sowohl uns als auch unsere Nächsten. Sowohl seine als auch die eigene Meinung.
Und zeigen das auch!
Anstatt bei Uneinigkeit vielleicht (nur) zu meckern, misszuverstehen und sich dann zu distanzieren. Anstatt aufeinander zuzugehen.
Nähe zu unseren Nächsten, das ist, was zählt.

Das – war MEINE Meinung. Frei, ehrlich, direkt. Mich interessiert brennend: Was ist eure?

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