Unser Coronatagebuch: „L“ wie „(Selbst-) Liebe

Unser Coronatagebuch: „L“ wie „(Selbst-) Liebe

Für mich ganz persönlich steht „L“ wie „Liebe“ aktuell vor allem auch für Selbstliebe.

Bitte! Habt (euch) weiterhin lieb!

Weil: Corona macht (auch) kolone im Kopf. Auch dann, wenn man es selbst nicht bewusst wahrnimmt und sich denkt: „Bei mir nicht!“

Macht euch bitte klar, dass auch möglicherweise ihr anders reagiert als sonst. Dass ihr reizoffener seid. Empfindlicher seid. Mehr von eurem Gegenüber und euren Liebsten erwartet als ihr es normalerweise tun würdet.

Wir sind alle nur Menschen. Die Sache mit dem Virus geht an uns nicht spurlos vorüber. An dir nicht. Und auch an mir nicht.

Ich möchte euch daher bitten:
Bitte habt weiterhin lieb.

Sowohl das vielleicht „durchgeknallte Gegenüber“.

Aber auch euch selbst!

Für mich persönlich steht aktuell auch die Selbstliebe im Fokus:
Was möchte ich trotz tiefen Verständnisses und (Selbst-) Reflexion – ich bin ja vom Fach 😉 ) – für mich selbst „durchgehen“ lassen?

Was überschreitet tatsächlich meine eigene Schmerzgrenze?

Welcher „Sandralinie“ um Umgang mit meinen Mitmenschen möchte ich auch zukünftig beibehalten? Ganz egal, ob Corona im Kopf oder nicht?

Kurzum: Ich lerne. Ich wachse. Nicht immer nur zu verstehen und die Anderen zu lieben. Sondern mehr als sonst mich auch selbst zu lieben, auf meine Bedürfnisse zu hören und entsprechend zu handeln.

Eine Kunst ist, das zu kommunizieren. Ohne, dass speziell jetzt das Gegenüber missversteht, überreagiert. Weil eben auch das Gegenüber nur ein Mensch ist.

Vielleicht mal weniger verständnisvoll, weniger reflektiert.

Sondern auch mal projizierend, dissozial und zurückschießend. Weil vielleicht auch eben nicht vom Fach.

Also…bitte habt euch weiterhin lieb. Egal, was passiert.

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