Dringender Buchtipp – mit Gastbeitrag der Autoren

Heute gibt es wieder einen Gastbeitrag für alle, die

  • gute Bücher lieben
  • Neugierig auf Psychologie, Zukunftsvisionen, eine besondere Art der Traumatherapie sind
  • die Idee, dass Seelen sich wieder begegnen faszinierend finden
  • ahnen, dass es wahre Liebe gibt
  • sich selbst in guten Romanen wiederfinden…

…und dann auch noch einen Einblick in das Leben eines Autors gewinnen wollen.

 

Zufälle – gibt es das? – Vorwort von Sandra Schlautmann

Normalerweise kommentiere ich keine Gastbeiträge, doch an dieser Stelle möchte ich ein Vorwort schreiben.

Durch Zufall (gibt es das?) begegneten sich zwei Autoren und ich.

Komplett unterschiedliche Tätigkeitsfelder – und doch so viel gemeinsam:

Wir wollen gut tun, befreien, Lebensqualität erhöhen und Lächeln schenken.

Wir leben für das, was wir tun.

So sehr, dass manchmal, wie Sie hier lesen werden, Geld sekundär ist.

Kurzum: Wir wollen nur eines: Die Welt zu einem besseren Ort machen – jeder von uns nur auf seine Weise. Und dennoch mit Herz und Leidenschaft.

Zig Gründe, diese bezaubernden Menschen um einen Gastbeitrag zu bitten
(ja, in diesem Fall bat ich darum).

Also freuen Sie sich drauf.
Von wem ich spreche, um welches Buch es geht, welche Berührungspunkte sowohl Sie als auch ich mit der Geschichte haben werden, all das lesen Sie jetzt:

Gastbeitrag von Syvia und Marcel Schneider, Autoren des Buches „Herzmalerei“

Liebe Leserinnen und Leser von Sandras Blog,

wir, Sylvia und Marcel (Syma) Schneider sind Autoren und haben im September 2019 den Roman „Herzmalerei“ veröffentlicht. Sie werden sich vielleicht fragen, warum gerade wir einen Gastbeitrag in Sandras Blog schreiben.

Folgende Annahmen sind definitiv falsch:

  • Das Lesen unseres Buches löst ein Trauma aus
  • Wir sind griesgrämig und negativdenkende Menschen und wollen das allen weiter vermitteln
  • Der Roman und die Geschichte sind die beste Schlafmedizin
  • Die Hauptperson im Roman ist die Psychologin Zenia, aber eigentlich ist es die Geschichte von Sandra Schlautmann

Nun, was ist denn der wahre Hintergrund – die Herzensangelegenheiten
Diese Buchprojekt war für Sylvia und mich eine Herzens-Angelegenheit. Mit viel Leidenschaft haben wir über vier Jahre an diesem Roman geschrieben. Wir wussten von Beginn an, dass wir damit höchstwahrscheinlich nie viel Geld verdienen können, da wir Autoren pro verkauftem Roman genau 0,70€ erhalten. Wenn man bedenkt, dass man mit 10.000 verkauften Büchern bereits an der Bestsellerliste kratzt, muss man auch ohne Wirtschaftsstudium erkennen, dass man damit nicht reich werden kann. Also, was war denn unsere wirkliche Motivation?

Unser Herzenswunsch war es, möglichst viele Menschen zu erreichen und ihnen Freude und glückliche Stunden zu schenken.

Und hier beginnen die Parallelen zu Sandras Arbeit und Ihnen.

Jedes positive Erlebnis ist ein wertvoller Tropfen für die Seele. Wir sind alle unbeabsichtigt und oft negativen Ereignissen und Druck ausgesetzt. Und egal wo wir im „Launometer“ zwischen -10 und +10 gerade stehen, es braucht für uns alle einen Ausgleich. Und noch mehr, es braucht den kontinuierlichen Aufbau der Laune durch positive Erlebnisse und Erfahrungen, damit wir nicht nur existieren, sondern das Leben mit Glück und Freude genießen können. Das ist eines der übergeordneten Ziele unseres Lebens, welches mit persönlichem Engagement und Mut erreicht werden kann. Da schließt sich der Kreis unserer Geschichte im Roman zur Hilfe, die Sandra anbietet und zu Ihnen.

 

Worum geht es denn eigentlich in unserem Buch?

Im Kern ist es eine Liebesgeschichte der jungen Psychologin Zenia, die unter mysteriösen Umständen Zugang zu ihrer Seele erhält. Dabei realisiert sie, dass sie schon in mehreren Leben immer wieder dieselbe Seele geliebt hat. Da sie aktuell sehr unglücklich ist, geht sie auf die Suche nach dieser Seele. Vielleicht findet Zenia sie, vielleicht auch nicht. Sie trifft dabei auf den geheimnisvollen Sträfling Nael, und plötzlich gehen viele und spannende parallele Handlungsstränge auf. Zenias Leben scheint total aus den Fugen zu geraten. Doch ihr Mut, etwas zu verändern, öffnet ihr neue Perspektiven und verstärkt die Hoffnung, ihr Glück zu finden.

Wir wollen von der Geschichte natürlich nicht zu viel verraten, aber auch hier gibt es wieder viele Parallelen zu Sandra und Ihnen.

Auch in unserer Geschichte gibt es eine Art „Regression“, und Zenia reist in die Momente zurück, die sie so unfassbar geprägt haben und im Unterbewusstsein kleben. Zenia erlebt die Rückführung als bereichernd, positiv, befreiend und Hoffnung spendend. Nicht jeder in Zenias Umfeld versteht was sie tut, und einige verurteilen das sogar. Aber Zenia hat den Mut, diesen Weg zu gehen und ihr Leben wird bereichert, und sie wächst dran.

Wir wünschen uns so sehr, dass wir mit „Herzmalerei“ auch Ihr Herz berühren können. Wir hoffen ein bisschen dazu beitragen zu können, dass Sie Ihre Seele baumeln lassen und einige wundervolle Stunden genießen können. Und vielleicht löst es auch bei Ihnen etwas aus… was wir Ihnen von Herzen wünschen: Glück und Hoffnung!

 

Nachwort (ich kann nicht anders):

Das, was Syma Schneider in ihrem Buch schreiben, eine Hauptdarstellerin voller Mut, ihren eigenen Lebensweg zu gehen, an den Beschwerlichkeiten zu wachsen, um dann sogar möglicherweise ihr Traumleben zu leben, das könnten auch Sie sein.
Ich wünsche Ihnen und mir nichts mehr, als dass Sie genau diesen Mut ebenfalls aufbringen.
Er ist bereits in Ihnen. Er ist Teil von Ihnen.
Nur zu! Ran an die Befreiuung und willkommen in Ihrem Traumleben.

Immer mehr Klienten fragen: Zahlt die Kasse? Hier die Antwort!

Fakt ist:
Ja, ich darf Rechnungen für die Krankenkassen schreiben. Meine Ausbildungen geben das her. 

Wann ist das der Fall? Wann zahlt die Kasse?

1) Der Vertrag an sich:

Es muss unbedingt geprüft sein, ob Leistungen eines Heilpraktikers f. Psychotherapie in Ihrem Vertrag mit abgegolten wird. Das sind oft Zusatzversicherungen oder Teile von privaten Krankenkassen. Bitte lesen Sie dies unbedingt nach bzw. fragen Sie Ihre Kasse.

Um ganz sicher zu gehen, lassen Sie sich ihre Kostenübernahmezusage schriftlich geben.

2) Die ewige (aktuell leider erforderliche) Abgrenzung von Coaching und Therapie.

Wenn jemand krank ist (egal, ob körperlich oder seelisch), bedarf es etwas, dass als Therapie bezeichnet wird.

Den Menschen geht es sehr schlecht. Ziel einer Therapie ist es, „weg von“ dem Schmerz, dem Leid zu kommen. Offiziell anerkannte Therapiemethoden sind die entsprechenden Tools dafür.

Genau dort setzt eine Therapie an, genau das kann eine Kasse übernehmen (unter gewissen gesetzlichen Bedingungen und bei dem entsprechend passenden Vertrag).

Dazu benötigt es eine Diagnose Ihrer Krankheit, codiert nach der ICD-10. Die muss ich dann jeweils auf der Rechnung verewigen.
Traurige Tatsache:

Unfassbar viele Therapien enden erschreckend oft bereits, wenn der Patient wieder „okay“ ist. Also bspw. von -8 auf dem Stimmungsbarometer wieder bei einer 0 angekommen ist.

3) Ein ebenso spezielles Thema ist das der Online-Therapie.

Da werden manche Kassen (sowohl zu Recht als auch zu Unrecht) hellhörig, denn leider wird viel Schindluder damit betrieben. Manche Kollegen nehmen einfach alles an, achten nicht auf Thema, Intensität der Belastung, Bedürfnisse, Grenzen der Methoden, Rapport und Möglichkeiten. Dadurch wird so manches Mal ihre Wirksamkeit angezweifelt. Dabei hängt es in meinen Augen an der Professionalität der Kollegen.


Wann zahlt die Versicherung nicht?

Soviel ich weiß, übernehmen die Kassen keine Coaching-Leistungen.

Also bitte nicht wundern, wenn hier eine Ablehnung erfolgt.

Coaching und seine Methoden setzen offiziell in den Bereichen 0 bis +10 unseres Stimmungsbarometers an. Ziel von klassischen Coachings ist es, dass es eigentlich gesunden Menschen noch deutlich besser geht.

An dieser Stelle zahlt eine Versicherung daher nicht. Sie kümmert sich um Kranke.

Schöne Tatsache:

Ein Coaching begleitet die Menschen also „Hin zu“ mehr Lebensqualität, Freiheit, Lachen.

Falls Sie sich nun fragen, wo siedele ich meine Arbeit an? Und warum? Das folgt in Kürze!
Bleiben Sie also wachsame Leser meines Blogs.

P.S.: Was sind Ihre und deine Erfahrungen im Umgang mit den Krankenkassen? Ich freue mich über Kommentare.

Im Jammertal oder:

ein Arschlochtermin und was ich (auch für den Klienten) daraus lernen kann

Auch ein Trauma-Coach hat es nicht immer leicht.

Normalerweise bin ich schnell. Die Kooperationen mit meinen Klienten ist sensationell, sodass die meisten meiner Klienten nur 3-5 Termine bei mir benötigen.

Hier möchte ich von einer Ausnahme berichten.

Vom Klienten (und mir) im Jammertal.

 

Wieder so ein Termin.

Mein Klient. Er redet und redet.

Es passiert mir selten, aber: Nach einer Viertelstunde des Zuhörens bin ich bereits schon gar.

Es kostet mich Anstrengung, weiter zu folgen.

Doch speziell dieser…redet und redet. Und jammert und suhlt sich im eigenen Bedauern.

Ist DAS wirklich mein Wunschklient?

Ich möchte es wiederholen: So etwas passiert mir selten. Daher ist es so auffallend und erwähnenswert. Ich reflektiere.

Was ist nur los?

Passt der Klient vielleicht nicht zu mir? Bin ich der richtige Coach? Entspricht dieser Klient wirklich meiner Zielgruppe?

Ja, ich gestehe: Ich bin definitiv KEIN Coach für die reinen Jammerlappen dieser Welt. Im Gegenteil, zu mir kommen Menschen mit Mut und Lust auf Veränderung.

Klienten, die sich mit ihrem Elend abgefunden haben, keinerlei Bereitschaft und Eigenverantwortung zeigen, die sind bei mir falsch, mehr noch, sie rauben mir Kraft.

Warum? Weil ich für meine Klienten Erfolge haben will. Alles dafür gebe, mich, meine Expertise, meine Zeit, meine Power. Das gelingt mit dieser Art von Menschen nicht. Vielleicht anderen. Mir nicht.

Ich fragte mich also auch in diesem Termin: Ist das hier ein „Antiklient“? Und meine Seele verneinte. Dieser Klient WILL leben und lächeln.

 Wo liegt dann der Hase?

Die Termine mit diesem Klienten dauern gut und gerne über zwei Stunden.

Mein Qualitäts-Anspruch: Trotz (oder gerade wegen) meiner eigenen Anstrengung unfassbar hoch.

Dieser Mensch ist mir wichtig. Wie alle Klienten, die den Weg zu mir finden.

Eine Zeitlang dachte ich: Dieser Klient fühlt sich unfassbar wohl in seinem Elend, möchte nicht da raus.

Denn sobald wir Lösungen fanden, egal wie ob gesprächstherapeutisch, verhaltenstherapeutisch, egal, ob hypnoanalytisch oder via EMDR, sobald wir Lösungen fanden, bog mein Klient wieder ab ins Jammertal.

Wo ist der Nutzen des Nutzens?

Das Leben im Jammertal forderte von meinem Klienten unfassbar viel Kraft. Und dennoch saß er stramm und brav bei mir, suchte nach Lösungen und Auswegen!
Manchmal geht es nicht darum, einen Schmerz aufzulösen. Negatives einzusortieren.

Manchmal weht der Wind genau andersherum. Wie hier im Jammertal.
Wer jammert, bekommt Aufmerksamkeit.

Wer jammert, der hat da was ganz Eigenes. Nämlich SEIN Problem.

Wer jammert, hat etwas, worüber er sich definiert, was ihn ausmacht.

Im Speziellen bei meinem Klienten:
Wer jammert, erlebt Fülle. Voll von Emotion.

Und wer jammert, der spürt sich, ja, vielleicht seeehr unangenehm. Aber dennoch besser als Leere.

Lieber Leser, es liegt auf der Hand, dass ich nicht alle diese Punkte auf einmal auflösen durfte. Denn: Was wäre mein Klient ohne dieses Problem?

Die Lösung

Ganz vorsichtig und zaghaft lösten wir diese suboptimale Kopplung von Nutzen und Jammern auf und schafften immer dann auch sofort neue Alternativen. Neue Aufmerksamkeitsressourcen, neuen Selbstwert.

Eine wunderbare Aufgabe für mich – und eine Riesen-Herausforderung für meinen Klienten.

Wenn er‘s dennoch immer wieder tut.

Des Pudels Kern: Hilfe zur Selbsthilfe.
Was tun, wenn mein Klient dennoch wieder ins Jammern verfällt?

Und ich verrate: Ohja, es geschah.

Was hier geschah (und noch geschieht), das ist eine ganze Menge. Denn jetzt, an diesem Punkt, darf die Verwandlung, nein, die Befreiung und der Auszug aus dem Jammertal beginnen.

Vorbereitungen für den Umzug wurden getroffen.

Nun galt es, die Umzugshelfer kommen zu lassen:

Psychoedukation, Übungen und Begleitung.

Ich gestehe, dieser Klient ist ein Ausnahmeklient. Doch jetzt, auf den letzten Metern unserer gemeinsamen Arbeit, bin ich für den gemeinsamen Weg sehr dankbar.

Ich habe draus gelernt.

1) Der erste Eindruck kann trügen. Nicht jeder Jammerlappen ist ein solcher. Das Henne-Ei-Thema und die Suche nach dem Warum.

2) Der Umgang mit dem Gaspedal ist enorm wichtig und klientenabhängig.

3) Manchmal zeichnet sich ein negatives Bild, obwohl ein positiver Nutzen ursächlich ist.

Fazit

Speziell dieser Klient hat schon so vieles erfolglos ausprobiert. Es liegt immer am passenden Weg. An der passenden Möglichkeit. Wir fanden den Weg jetzt.

Was für ein Geschenk. Für uns beide.

Klienten-Gastbeitrag: Meine 5 wertvollsten Tipps, damit auch eure Therapie ein Erfolg wird!

Oder:

Ich bin endlich ich. Und mein Leben ist ein Traum!

 

Hallo, ich bin’s wieder,  Bettina. 

Eine, die sich nichts mehr wünscht, als andere Menschen aus ihren eigenen Fehlern lernen zu lassen. Dieser Gastbeitrag ist der zweite seiner Art. Und mein Dank meines Coaches Sandra mein ganz persönlicher Weg, der Welt gut zu tun – und jedem einzelnen Leser hier.

 

Im ersten Beitrag in diesem Blog ging es um die beklopptesten 5 Dinge, die ich bezüglich meiner (psychischen) Gesundheit jemals tat.

Doch was war mein Ausweg?

Was ist jetzt anders?
Warum bin ich jetzt bereit und nicht damals? Warum ist bzw. war warten für mich immer die bessere Alternative, als selber Geld in die Hand zu nehmen? Ich investiere darin doch für mich, für mein besseres Leben, für mein ICH. Warum habe ich nun schon insgesamt 2 1 /2 Jahre Psychotherapie hinter mir?
Sehr bekloppt, oder? Verschenkte Lebenszeit.

 

Ich verrate es euch.

 

Mein Ausweg

 

Tipp 1: Besiege deinen Dämonenfresser

 

Weil natürlich das ungute Gefühl hochkommt “die wollen doch alle nur mein Geld.” Ich sehe die Dämonen, wie sie sich mein Portmonee schnappen, alles Geld rausziehen und ich sitze weiter deprimiert rum.

 

Tipp 2: Kalkuliere fair –  Ein offener Blick in mein Portmonee

In der Vergangenheit habe ich bereits viele schlechte Erfahrungen gemacht, wenn ich aber ehrlich bin sogar viel mehr schlechte Erfahrungen mit Ärzten – die für mich quasi kostenlos waren. 

Aber hängen geblieben sind nur die Erfahrungen, wofür ich Geld bezahlt habe. Eine Kosmetikerin hat mir und meinen Eltern zig hunderte an Euro aus der Tasche gezogen, weil wir mit meiner starken Akne verzweifelt waren. Die Behandlung ist fehlgeschlagen, es wurde alles viel schlimmer und so musste ich in die Hautklinik, Ärzte haben sich nicht mehr dran getraut. 

Das hat bei mir gesessen. 

Aber das normale Hautärzte über Jahre mir diverse Creme´s, Tabletten, Lichttherapie und was auch immer verordnet haben, habe ich vergessen. Dazu all die Cremes und co von Drogerien und Apotheken – günstig war das definitiv nicht. Aber da das immer wieder nur kleinere Beträge waren, bleibt es nicht langfristig im Gehirn haften.

 

Jetzt bin ich wieder an einem Punkt. Die Krankheit ist wieder da, Akne, die meine Depression wieder aus der Versenkung holt. 

Und wieder warte ich lieber auf einen Termin bei einem normalen Arzt, leider darunter anstelle zu einer privaten Praxis zu gehen und sofort behandelt zu werden. 

Doch jetzt ertappe ich mich dabei selbst und weiß: Nicht mehr mit mir!! 

 

Tipp 3: Don’t sit and wait! Brich aus, aus den gesellschaftlichen Mustern

 

Die Gesellschaft lebt es einem vor. Warten wird akzeptiert. 

Um nochmal zurück zu der Frage zu kommen, warum man kein Geld für seine Gesundheit in die Hand nimmt, dann kann ich das nur damit beantworten, dass in meiner Umgebung das nie vorgelebt worden ist. 

 

Und jetzt, jetzt bin ich soweit, dass ich nicht mehr warten will. 

Warten auf ein glücklicheres Leben, warten auf das Ende der Depression, warten auf Hilfe, warten auf das Glück, warten auf das ICH sein? Ist es das wert? 

 

Tipp 4: Das Leben zurück kriegen: UNBEZAHLBAR – eine ehrliche Rechnung

Hätte ich mich eher getraut Geld für mich zu investieren, und da meine ich nicht die Ohrringe, das hübsche paar Schuhe oder gar ein neues Smartphone, dann hätte ich mir bei der Behandlung meiner Depression die 4 Jahre (Wartezeiten  plus Therapie, krass, wie lange das ist!) in nur ein halbes Jahr packen können. 

Rechnet man sich die Zeit und die Wege, die man fährt aus, so ist man günstiger unterwegs, wenn man sich sofort Hilfe holt, auch wenn es etwas kostet.

Ratschlag 5: Sei mutig! Es zahlt sich aus

All die Tränen und “ich kann nicht mehr” hätte ich mir in den letzten Jahren sparen können. Aber dafür benötigt man Mut. 

Denn wenn man sich privat Hilfe holt, lässt man jemand anderes sofort in die Seele schauen. 

 

Ich kann mich noch gut erinnern:

Meine erste Hypnosesitzung bekam ich noch geschenkt. Natürlich bei Sandra Schlautmann. Das Vertrauen war da. 

 So schnell und so tief, wie ich darin versunken bin, wie schnell meine Gefühle mich übermannt haben, wie schnell wir in nur einer Sitzung ein Thema abarbeiten konnten und wie positiv-fertig ich nach der einen Sitzung war. 

Ich war verstrahlt und glühte nach. 

 

Im Vergleich dazu habe ich meine Therapeutin, die von der Krankenkasse bezahlt wurde, nie so tief in mich hineinblicken lassen. Da flossen auch mal das eine oder andere Tränchen, aber die Emotionen waren nie so ehrlich und rein wie bei der Hypnose. 

 

Fazit

 

Natürlich muss sich jeder diese Frage selber stellen. Ob er weiter warten will. Lieber Umwege gehen anstatt den direkten Weg zu seinem Traumleben. Ob er auch all die Fehler machen möchte, wie ich es tat.

 

Meine Bitte

 Wie ich schon im ersten Blogbeitrag schrieb:
Die meisten Praxen bieten kostenlose oder vergünstigte Erstgespräche an. Nutzt sie! 

 Ich habe gelernt: Diese Juwelen unter den Coaches und Therapeuten schenken euch eure Zeit – behandelt sie daher wertschätzend. 

 

Ich weiß nun: Wenn man sich mal eine Zeitlang die Kleinigkeiten, die man sich sonst gönnt, mal aufspart und für das komplette ICHsein investiert, wird man das Leben endlich wieder für lebenswert erachten. 

 

Mein dringender Appell:

Hört auf zu warten, wenn es euch schlecht geht!

 Besonders, wenn es um die Psyche geht. 

 

Es ist es einfach nicht wert. Das Geld tut zwar kurzzeitig weh, aber die gesunde Psyche sollte es einfach wert sein. 

 

Mal von dem ausgetrampelten normalen Weg abweichen und schauen, was sich hinter der nächsten Biegung versteckt. 

 

Jede Reise kostet etwas, aber diese Reise zum Ich und ins eigene Leben sollte es einem doch wert sein, oder?

 

7 polarisierende Gedanken, die Ihren kritischen Blick auf die klassische Psychotherapie schärfen werden

1) Sind wir nicht alle ein bisschen Trauma?

In jedem Leben, auch in meinem, kommt es zu Höhen und Tiefen, zu großen und kleinen Wunden. Am Körper. Aber auch an Geist und Seele. Manche Erlebnisse verletzen tief. Sehr tief. Anderen kratzen nur an der Oberfläche.
Wer also denkt, sein Leben verliefe glatt und frei von prägenden Schicksalsschlägen, der irrt sich gewaltig. Warum das so ist?

2) Wissen-schafft

Das weiß die Wissenschaft nur bedingt.
Welche Erlebnisse verletzten und welche nicht?
Der Eine fällt in ein Wespennest – und traut sich fortan nicht mehr aus dem Haus, überrollt von Angst und Panik.
Der Andere verliert auf schrecklichste Weise seine Angehörigen. Und schafft es, das Leben mit einem Herzenslächeln zu genießen.

In der Psychotherapie spricht man gern von „multifaktoriell“. Was bedeutet, dass viele Faktoren gleichermaßen dafür verantwortlich sind, ob und wie sehr uns etwas tief verletzt.

3) Was ist das eigentlich, was uns da schmerzt?

Der Begriff „Trauma“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet nichts Anderes als „Wunde“. Genauso, wie es für körperliche Krankheiten wie Grippe oder körperliche Traumata wie einen Armbruch Diagnosekriterien und einen Codierungsschlüssel gibt, gibt es das auch für seelische Wunden. Sie sind in der ICD-10 im F-Bereich codiert.

4) Ein psychisches Trauma kann man nicht röntgen

Sie müssen wissen: eine seelische Wunde, die kann man nicht röntgen. Und auch klassische Merkmale wie Husten, Schnupfen, Heiserkeit sind bei seelischen Traumatisierungen doch irgendwie subjektiv. Die ICD-10 versucht, Krankheiten griffig und diagnostizierbar zu machen. Das ist auch gut so. Für Mediziner und Krankenkassen. Ich möchte jedoch kritisch fragen: Bestimmt so die Definition und die Krankenkasse das tatsächlich, subjektiv empfundene Leid? Im Trauma-Coaching ist das anders. SIE sind der Mittelpunkt, ihre subjektive Empfindung. Ganz egal, ob ihr Trauma ein Verlust- oder Missbrauchsthema ist. Oder ob Sie sich in sich selbst gefangen fühlen, weil es draußen Wespen gibt.

In der modernen Fachliteratur verbreitet sich diese Sichtweise zunehmend, wir sprechen von einem Traumaspektrum.

5) Zahlen-Daten-Fakten

Laut ICD-10 ist nur dann jemand wirklich traumatisiert (PTBS), wenn der Befindlichkeit ein außergewöhnliches Ereignis vorangegangen ist. Das Register spricht von Missbrauch, Unfall, Todesangst, also nur von objektiv betrachteten „Schlimmergehtsnimmer-Erlebnissen“.
Im Klartext heißt das für alle wunderbaren Paragraphenreiter:

„Diese (PTBS) entsteht als (….) Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine Situation außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophalen Ausmaßes, die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde. Hierzu gehören eine durch Naturereignisse oder von Menschen verursachte Katastrophe, eine Kampfhandlung, ein schwerer Unfall oder Zeuge des gewaltsamen Todes Anderer oder selbst Opfer von Folterung, Terrorismus, Vergewaltigung oder anderen Verbrechen zu sein.“

6) Wer bestimmt also wirklich, ob uns etwas seelisch schmerzt?

Das bedeutet im Klartext: Nur dann, wenn das Ereignis nach den Kriterium des Gremiums heftig genug ist, werden die dazugehörigen Symptome unter PTBS klassifiziert.
Kann es somit sein, dass Menschen die leiden nicht selbst sagen können, dass dem so ist?
Nicht SIE bestimmen, ob Sie (seelisch) krank sind. Nicht Sie bestimmen, ob Ihnen angemessene Hilfe zuteil wird. Sondern Krankenkassen, Ärzte, Diagnoseschlüssel tun das.

7) Kleiner objektiver Auslöser und dennoch großer subjektiver Trauma-Schmerz?

Ja, das geht. Und genau dies ist hier der Grund für diesen Artikel. Denn: Das erlebe ich oft.
– Was ist beispielsweise mit Schulängsten, die sich im Kind so krass anfühlen, dass Todesängste entstehen? Sie sind dann nicht messbar (nicht zu röntgen, Sie erinnern sich) und somit wird speziell Kindern oft nur gesagt, es sei doch nicht schlimm und sie sollen sich mal nicht so anstellen. So rutschen selbst Kinder in eine Retraumatisierung. Die Ursache für die Angst wird nicht erkannt. Das Problem wird nicht gelöst.
– Was ist mit dem Businessmenschen, der es nicht schafft, vor seinem Team ohne Panik zu sprechen? Weil er sich betäubt und gelähmt fühlt, teilnahmslos und voller Furcht?
– Was ist mit der fantastischen Frau, die immer nur an dieselben furchtbaren Typen von Partner gerät? Weil sie irgendetwas magisch anzieht und sie noch gar nicht weiß, warum?

Hinter all diesen Erscheinungsformen können sich „Themen dahinter“ befinden. Traumatische Erlebnisse, groß oder klein.

Die dazu führen, dass Menschen sich gefangen fühlen, Opfer ihrer selbst, ihren Emotionen ausgeliefert.

Fazit: Polarisierend on point:

Ich bin dagegen. Dagegen, ein Trauma klassisch-konservativ nach ICD-10 zu kodieren.
Und komplett dafür, den Menschen, seinen Schmerz und seine Wunde in den Mittelpunkt zu stellen.
Den Stachel zu ziehen. Zu heilen. Um dann, mehr noch, wieder ein Lächeln in sein Leben zu zaubern.
Wie gut, dass ich mit meiner Meinung nicht allein da stehe. Fachleute wie Gesichen und Linden sowie Scaer sind ebenfalls skeptisch.
Für Neugierige zum Weiterlesen:
Gensichen und Linden kritisieren die Funktionalität der ICD-10, Robert Scaer beschreibt das Traumaspektrum in seinem Fachbuch.

Gastbeitrag: Die beklopptesten 5 Dinge, die ich als Klientin jemals tat

… oder: Warum die meisten Menschen selbst Schuld am Misserfolg der Therapie haben

 

Hallo, ich bin Bettina. 

Eine, die sich nichts mehr wünscht, als andere Menschen aus ihren eigenen Fehlern lernen zu lassen. Dieser Gastbeitrag ist meine Art, der Welt gut zu tun – und jedem einzelnen Leser hier.

 

Ich: eine ganz normale Betroffene

Zu mir: Ich bin ganz normal gesetzlich krankenversichert und immer, wenn ich krank werde, zücke ich meine Karte, gehe zum Arzt und werde behandelt. Ganz egal, ob körperlich oder psychisch krank. Krank ist krank. 

Mein Fehler Nr. 1:  Opfer seiner selbst – und dann die scheinbar rettende Hand des Hausarztes 

Also war es für mich auch ganz normal, als ich am Tiefpunkt meiner Depression war – die ich natürlich vorher komplett negiert hatte – zu meinem Hausarzt zu gehen. Das Vertrauen war da, er wird mir schon sagen, was ich machen soll. Total hilflos mit der Situation, überfordert, lethargisch. Er ist ein super Arzt und hat mir direkt ein Gefühl der Hoffnung gegeben. Außerdem zückte er einen Zettel mit zwei Nummern für Psychologen – bei einer habe ich dann sehr schnell einen Termin bekommen. Ihr Antrag auf ca. 20 Std Therapie ging bei meiner Krankenkasse ohne große Prüfung durch. Einfach. Normal. Superbequem in meiner Erschöpfung. Ich musste nichts tun. Außer warten. In meiner Depression.

Nach den 20 Stunden musste ich feststellen, dass sie mir zwar geholfen hat, ein bisschen stabil zu werden, aber eine Heilung gab es nicht. Ich war weiterhin auf Antidepressiva angewiesen, diese abzusetzen war eine unvorstellbare Vorstellung. 

 

Mein Fehler Nr.  2: Zu Bequem – Ich stehe doch auf der Warteliste

 

Eine Verlängerung dieser Therapie stand außer Frage, da es eine Sackgasse war. So war es kein Wunder, dass ich wieder immer mehr in die Depression zurückkehrte. Zu diesem Punkt hatte ich ehrlich gesagt schon Kontakt zu Sandra von Wachgecoacht und auch ein sehr überzeugendes Erstgespräch geführt. Es schien zu passen.
Aber:  Auf die Idee zu kommen, dass ich Geld in die Hand nehme, um mich von ihr coachen  zu lassen, kam ich nicht. Wieso auch? 

 

Mein Fehler Nr. 3: Antriebsschwach – Wartenwartenwarten

Ich habe mich doch auf die Warteliste bei einer guten Psychologenpraxis setzen lassen. Mein Weg war gezeichnet, ich musste doch nur warten. 

 

Und so zieht es sich durch mein gesamtes Leben: 

Immer, wenn eine Krankheit akut wird, mache ich mir einen Termin bei einem Arzt und warte. Manchmal nur zwei Wochen, manchmal auch 3 Monate und manchmal bin ich sehr frustriert, weil genau der eine Arzt, zu dem ich gerne möchte, Aufnahmestopp für neue Patienten hat. 

 

Mein Fehler Nr. 4: Dieser fatale Gerechtigkeitssinn – Die Krankenkasse MUSS doch zahlen

Und dann…wenn ich ganz genau in mich hineinhorche, sagt eine innere Stimme:
“Ich bezahle jeden Monat sehr viel Geld für meine Krankenversicherung, also will ich auch dafür eine Leistung erhalten. Das ist ja nur fair. Und irgendwie das Mindeste.”. Und, ehrlich gesagt, sagt die Stimme noch viel mehr:
“Ich bin so schon gestraft genug mit meiner psychischen Krankheit, da soll ich jetzt auch noch zahlen? Doppelt?”

 

Mein Fehler Nr. 5: Spreu und Weizen – die wahnsinnige Suche nach dem Juwel in den kostenlosen Angeboten 

Auch als es in meiner Beziehung sehr gekrieselt hat, wir eine Paartherapie machen wollten, bin ich zur Diakonie gegangen. Da ist es kostenlos. Man muss nur warten. Mal wieder. 

Geholfen hat es nicht wirklich.

Da war keine Power dahinter, die Gespräche plätscherten dahin und haben mir nichts gegeben. Also haben wir die “Therapie” abgebrochen und weiter selber versucht. 

Nun, zwei Jahre später, ist es wieder soweit. Alleine klappt es nicht mehr. Aber die Diakonie wollte ich auch nicht mehr aufsuchen. 

 

Just in dem Moment kam bei WDR 5 eine Reportage über ein Pärchen, welches über die Paartherapie gesprochen hat und super zufrieden damit war. Was ein Segen” Denn:

Mir blieben die Worte hängen,

 

 “natürlich kostet es Geld, aber das ist eine Investition für die Zukunft”. 

 

Nach dem nächsten Streit habe ich dann gegoogelt, eine nette Praxis gefunden, es wurde sich schnell bemüht und nun sind wir dort in Therapie. 

Bereits das Erstgespräch hat mich überzeugt und viel weiter gebracht als die ganzen kostenlosen Sitzungen zuvor. Nun bin ich bereit Geld dafür auszugeben, obwohl das 

Ergebnis offen ist. 

 

Mein Ausweg

 

Nachdem ich all diese Fehler gemacht habe, nun aber die Frage: Warum bin ich jetzt bereit und nicht damals? Warum ist bzw. war warten für mich immer die bessere Alternative, als selber Geld in die Hand zu nehmen? Ich investiere darin doch für mich, für mein besseres Leben, für mein ICH. Warum habe ich nun schon insgesamt 2 1 /2 Jahre Psychotherapie hinter mir?

 

Die Antwort erfährst du bald. Hier. In diesem Blog. Weil ich weiter schreiben darf.

Um auf meine Weise die Welt zu verbessern.

Danke dafür.

An dieser Stelle bleibt erst einmal meine Einladung an euch:

 

Einladung zum Mutigsein

 Die meisten Menschen, die eine private Praxis besitzen, bieten Erstgespräche an.

 Die sind meistens kostenlos. Wieso nicht den Mut nehmen und da mal reinschnuppern? Natürlich bitte im Vorfeld selber so ehrlich sein und schauen, ob man es sich leisten kann – wenn man das Gefühl hat, man kann es nicht, dann kann man das Erstgespräch auch vergessen, weil man die ganze Zeit diese schlechten Gedanken im Kopf hat. 

 

Aber wenn man sich mal eine Zeitlang die Kleinigkeiten, die man sich sonst gönnt, mal aufspart und für das komplette ICHsein investiert, wird man das Leben endlich wieder für lebenswert erachten. 

 

Warum die meisten meiner Kollegen versagen

„Ich weiß nicht, wie du das machst.“

Das sagte mir eine Klientin. Dabei war sie: überrascht, fasziniert, und ein Stück weit ungläubig.

Um ehrlich zu sein: So ganz bewusst habe ich mich das selbst nie gefragt.
Wie mache ich „das“ eigentlich? Und was ist anders als bei meinen Kollegen?
Wieso kommen immer mehr Menschen mit (erfolgloser) Therapieerfahrung zu mir?

Also begab ich mich auf eine kleine Reise in mich selbst. Auf der Suche nach einer Antwort. Für Sie, für euch, für mich.

Was ist eigentlich das „Das“?

Was meine Klientin meinte:

Ich treffe den Punkt.
Und das scheinbar außergewöhnlich schnell.
Ich sorge für ein Aua. Das Aua der Erkenntnis.
Ja, das führt zu Tränen, Wut, Scham oder ganz anderen Emotionen.
Ich schaffe dann ein Wir. Damit WIR (nicht die Klientin allein) das Trauma, die Emotionen, die Ursache für das Aua abfließen lassen.
Ich begleite dabei. Spende Ruhe, Geborgenheit, Sicherheit, Kraft.
Ich sorge für Befreiung.
Und somit für ein freies, selbstbestimmtes Leben voller Lächeln.

Wenn ich jetzt sage, dass es im Falle dieser Klientin innerhalb eines einzigen Termines geschah, dann ist das wahr. Und es ist kein Einzelfall.

Und ich glaube, das gelingt mir, aus einer Kombination von mehreren Dingen:

Der Unterschied: Ich spüre. Flexibel und dynamisch – statt statisch und genormt

Fixe therapeutische Methoden, vorgegebene Strukturen, Abläufe, Aussagenbäume und Co sind mir ein Begriff. Habe ich gelernt. Allein beim Schreiben muss ich schon gähnen.

Während andere Kollegen sich primär an genau dieses Gelernte, Strukturierte, Halt Gebende halten, breche ich aus:

Ich spüre.
Ich „empathiere“, gehe also in die Resonanz mit meinen Klienten, nehme das Nonverbale auf. Mikroexpressionen, kleine Muskelzuckungen, vielleicht auch energetische Veränderungen.
Ich schwinge nicht mit,  trotz und gerade wegen dieser intensiven Empathie. Das ist wichtig. Denn nur ein stabiler Coach ist ein guter Coach. Und kann so lenken, leiten, auflösen.

Das Ergebnis: Schier unfassbare Zusammenhänge

Ich erkenne unfassbar schnell Zusammenhänge, die manch anderer gar nicht blickt. Oder eben erst nach zig Therapiesitzungen. Die Warums. Die Themen dahinter. Die versteckten Wunden. Kurz: Die Ursachen.

Auch entscheidend: Ich vertraue.

Ich vertraue komplett. Und gebe mich  auch ein Stück weit hin.
Ich vertraue dem Prozess. Meinen Methoden. Meinen Klienten.
Denn, so glaube ich wirklich, ich fühle mich „geführt“. Und zwar eben NICHT durch Schemata und starre Therapiemethoden.

Es mag esoterisch anmuten, ich meine es aber ganz und gar nicht so. Ich glaube, ich bin genau deshalb auf dieser Welt. Um schnell zu helfen. Indem ich schnell Zusammenhänge erkenne. Und die Wurzel des Auas spüre.
Irgendwoher muss dieser bemerkenswerte Instinkt ja kommen. 😉

Bei all dem, lieber Leser, bildet natürlich die eingangs fachliche Expertise eine fundamentale Grundlage. Bei Bedarf findet dieses dröge Schema-F auch seine Anwendung.

Ich arbeite nur eben nicht primär rational.

 

Das ist es einfach, warum und wie ich „das“ mache.
Mehr noch.

Das ist es, warum ich „das“ liebe.