Wie ein Echo: Wenn Klienten Danke sagen

Oder: Spiegelneuronomanie 😉

Heute stand jemand voller Dankbarkeit fĂŒr ein Coaching-Ergebnis, mit diesen wunderbaren Blumen und einem empfohlenen neuen Klienten vor der TĂŒr.

Warum das erzÀhlenswert ist?

Weil diese Dankbarkeit wie ein Echo von Einem zum Anderen zu schwappen schien – von dem Jemand zu mir zum neuen Klienten und zurĂŒck.

Wir Coaches und Therapeuten mögen dieses PhÀnomen als Spiegelneuronen kennen.
Andere als Empathie.

Wieder andere schlichtweg als geteilte Freude.

Egal, wie wir es nennen: Es tut gut. Sender und EmpfÀnger.

WofĂŒr bist denn du heute dankbar?

Therapie ist keine Tomatensoße – oder irgendwie doch?

„Was hat sie denn jetzt wieder? Was will die Autorin mit diesem Vergleich sagen?“ – Hat einen Sinn, einfach weiter lesen 😉

Der Methodenwahnsinn – eine Gefahr / Herausforderung fĂŒr jeden Betroffenen

Neulich noch mit meiner Kollegin Andrea Schlösser drĂŒber gefachsimpelt:
Warum definieren sich so viele Menschen ĂŒber Methoden, die FĂŒlle des Werkzeugkoffers?

Wieso sind Klienten so fixiert auf Methodenwahl welche Methode wirkt – und welche (vermeintlich) nicht?

Geht es dir auch so?

Wenn ja, ich verstehe das nur zu gut!

 

Die Macht der Verzweiflung

Viele Menschen sind nahezu verzweifelt auf Suche nach einem Ausweg aus ihrem Trauma. Eine passgenaue Methode scheint Halt zu versprechen.
Viele Klienten kommen so erschöpft, bei mir an, weil so vieles bereits versucht wurde und nicht half.

Was passiert, damit das nicht wieder geschieht: Wahrscheinlich liest du dich ein. Vergleichst AnsÀtze und Methoden. Wirst selbst zum deinem eigenen Experten.

Mit dem dringenden Wunsch danach, endlich frei und selbstbestimmt leben zu können.

Die Erfahrungs-Gefahr

Ich lese oft in diversen Facebookgruppen:
„Hat schon jemand Erfahrungen gemacht mit Methode 1?“

„Kennt jemand die Klinik XY Wie arbeiten die?“

So oft lese ich Kommentare wie: „ Methode 1 hat nicht gewirkt, wĂ€hle Methode 2!“

oder

„Der Aufenthalt in Klinik XY hat mich retraumatisiert, ich musste da weg. Mir half ambulante Therapie.“

 

Ich weiß aus Erfahrung, du suchst Halt und endlich deinen Ausweg.

Ich bitte dich daher:

Gehe richtig mit der Erfahrung anderer um.

Was ich damit meine:

Das Erfahrungs-Geschenk

Jede Erfahrung ist wertvoll!

Wenn meine Klienten berichten, wie sie sich vor und nach dem Trauma-Coaching bei mir fĂŒhlen. Wie es ihnen geht. In welchen Bereichen sich ihr leben vereinfacht hat und, ja, manchmal auch, wo noch ein Stachel tief sitzt. Dann ist das ein Geschenk.

SelbstverstÀndlich.

FĂŒr andere, neue Klienten, aber auch fĂŒr mich als Therapeutin.

Manche Klienten möchten ihre Erfahrungen gerne teilen. Anderen Betroffenen Mut machen, sich an mich zu wenden. Dann schreiben sie GastbeitrÀge im Blog, bitten mich, ihr Feedback zu posten oder schreiben eine Empfehlung.

Ich liebe diese Art von Geschenk, weil niemand besser beschreiben kann, was passierte, als der, der es erlebte.

Das Erfahrungs-Navi

Doch vergiss dabei bitte eines nicht:
Es ist die Erfahrung eines ANDEREN. Nicht deine eigene. Und das in sehr sensiblem Bereich.

Wir sprechen nicht ĂŒber einen Produktvergleich wie den besten Holzleim oder die leckerste Tomatensoße (was bekanntlich auch schon Geschmackssache ist).

Ja, Erfahrungen sind auch hier hilfreich.

Wichtig: DU

Doch denke bitte daran:
Nutze die Erfahrungen anderer als Wegweiser. Als Navi.

Nicht mehr. Aber auch nicht weniger.

Denn:

Es ist NICHT die Methode, die zÀhlt.

Es ist NICHT die vermeintlich beste Einrichtung / der beste Therapeut

Es ist NICHT die Masse an Zertifikaten (okay, meine Liste ist auch lang, ich geb‘s zu, meine Wissbegierde 😉
Und, das sei nur am Rande erwÀhnt, es ist auch NICHT das Stundenhonorar, das zÀhlt. Sondern das Ergebnis.

Es ist wichtig, was zu DIR passt.

Zu deiner „Landkarte“, deinen Handbremsen, deinen WĂŒnschen, TrĂ€umen. Erfahrungen, Zielen, PrĂ€gungen, Erlebnissen

Aber auch zu deiner Art zu verarbeiten, integrieren, verdauen.

Wie WIR damit umgehen (Klient und ich) – Blick in meine Praxis

Ich frage eingangs gern meinen Klienten: „Sind Sie eher der Porschetyp oder fahren Sie lieber Kutsche?“ Und damit verschaffen wir uns den ersten wichtigen Eindruck darĂŒber, welcher Weg uns zum Ziel bringt: Schnell mit bspw. EMDR / Wingwave oder eher gemĂ€chlicher, vorsichtiger mit bspw. Systemischer Traumatherapie.

Denn DU bestimmst den Weg, die Art, das Tempo, den Therapeuten.
Macht das Angst?
Vielleicht auf den ersten Blick. Das kann ich gut verstehen.

Zack, ist sie da, die Verantwortung fĂŒr die eigene Genesung und das freie und selbstbestimmte Leben.

Denn ich muss leider gestehen:
Im Gegensatz zu meinem wunderbaren Kollegen und Freund Carsten Fenner kann ich nicht zaubern (er ist Magier und Showhypnotiseur).

Ich gebe auch keine Heilversprechen. Niemals.

 

Denn ich verspreche:

Ich begleite dich. Auf dem Weg zu deiner Heilung.

In Form einer Kooperation mit dir, deinem Körper, deiner Seele.

DU allein, das wirst du sicher vielleicht schon ĂŒber Jahre erlebt haben, kannst den Dorn nicht ziehen. Das Trauma nicht auflösen.
ICH allein kann das fĂŒr dich auch nicht tun. Aber als Team sind wir unschlagbar.
Ich begleite meine Klienten z.T. 24/7.

Weil es hilft. Und befreit.

Es tut mir leid, wenn ich dabei (auf Wunsch) rasend schnell bin. 😉

Fallbeispiel, Wunsch und Fazit

Neulich saß eine Klientin nach nur zwei Einheiten verblĂŒfft bei mir, weil sie ihr Thema so schnell einsortiert hatte, sich befreiter und gelöster und selbstbestimmter fĂŒhlte, nach all den Jahren.

Also: Ja, zu mir kommen Menschen mit Mut. Menschen, die die Verantwortung fĂŒr ihr Leben nicht (mehr) nur den Krankenkassen ĂŒbergeben, sondern primĂ€r sich selbst.

(Nebenbei: Es ist nachweislich so, dass Therapien von Selbstzahlern erfolgreicher sind. Es gibt Studien dazu.).
Und dann – Hand in Hand – raus aus dem Trauma, rein ins Traumleben!

Also, ich wĂŒnsche mir, dass diese Zeilen hier auch dir Mut machen. Und Bock drauf, das Leben selbst in die Hand zu nehmen
Bitte, liebe potenziellen Klienten, sucht euch einen Coach / Therapeuten, der in der Lage ist, fĂŒr und mit EUCH den passgenauen Weg zu finden.

Ihr mĂŒsst das nicht selbst tun.

Ihr mĂŒsst euch nicht fĂŒr eine Methode entscheiden mĂŒssen.

Mutmach-Geschichte mit kostenlosem Geschenk

Mutmach-Geschichte

Heute möchte ich von einem Klienten berichten.

SelbstverstÀndlich berichte ich anonym und lasse daher auch Details aus.

Ich glaube aber, dass eine anonyme Kurzfassung hier nun hin gehört.

 

Also:
Wir sprechen von einem Klienten, der so lange psychisch krank ist, dass er „gar nicht mehr weiß, wann es angefangen hat“.

Dieser Klient hat bereits Tageskliniken, Rehamaßnahmen und verschiedenste Therapien hinter sich. Mit minimalsten Erfolgen. Nichts, was befreite.
Riesen-Zeitinvest. Und Geldinvest natĂŒrlich.

Dieser Klient merkt, dass sein Krankheitsbild sich immer weiter ausbreitet, wenn er nicht handelt – und dennoch….so antriebsschwach und hoffnungslos.

Dieser Klient hat eine Angehörige, die den richtigen Schubser gab. So kam der Klient dann doch zu mir.

 

Was woanders passierte:
Ja, der Klient zeigte deutlichst Symptome eines ganz bestimmten „Störungsbildes“ (nennt sich leider so in der Medizin, ich mag den Begriff nullkommanull).
Ja, die Symptome waren alle passgenau, ICD10 auf – und jeder Kollege diagnostizierte Störung X.
Niemand, aber scheinbar wirklich niemand fragte sich, WARUM diese Merkmale auftraten!
Ist das nicht furchtbar?
Schema-F! Schublade auf. Klient rein. Zack.
Keine der Therapiemethoden fruchtete.

 

Was bei mir passierte:
Wir suchten nach dem Dorn in der Wunde, nach dem Warum.
Wir fanden sofort und postwendend eines.
Unterbewusstsein sei Dank.
Wir lösten auf.
Innerhalb (bitte verzeiht den Ausdruck) einer einzigen lÀcherlichen Sitzung.

Das war vor ein paar Tagen.
Heute bekam ich das Feedback.
Der Klient spricht von freierem Atmen.
Gesprengten Ketten.
Gelösten Fesseln.
Und davon, noch sich noch nie so gut gefĂŒhlt zu haben wie jetzt!!

 

Ihr Lieben, mir wird da ganz anders!
Versteht mich richtig. Nicht, weil ICH MICH fĂŒr die Geilste unter der Sonne halte.
Sondern weil soooooo klar sichtbar wird, dass es WEGE und Möglichkeiten aus eurem Trauma-GefÀngnis gibt!
Es gibt sie.

Ganz egal, was Andere sagen, ganz egal, wie sehr ihr zweifelt.
Und vor allem ganz egal, wie viele Kollegen bereits erfolglos rumgedoktort haben.

Bitte gebt nicht auf!
Euer Leben ist unbezahlbar.
Eure Freiheit habt ihr euch verdient.

P.S: Der Klient hat einen Folgetermin. Weil wir vermuten, dass es mehrere Dorne gibt.
Was, wenn alle gezogen sind?
Wenn das Fehlen des ersten schon so sehr beflĂŒgelt?

In diesem Kontext möchte ich allen Mutigen ein Zeitfenster meiner kostbaren Zeit schenken.
Kostenlos.
Klicken und buchen:
https://app.acuityscheduling.com/schedule.php?owner=17982963

Geschenk: Mini-Hypno – PowerNapping

FĂŒr alle, die

  • effektiver PowerNappen wollen.
  • einen kleine, Erfrischungsregeneration wĂŒnschen.
  • sanft in den Schlaf gleiten möchten.

Entstanden heute Nacht um 5:00. Geweckt von dem Gedanken und direkt in die Handlung umgesetzt.
Nicht wundern ĂŒber die daher ungeölte Stimme. So klinge ich nun mal nachts um 5:00 🙂
Ihr hört mich pur. Unbearbeitet, via VoiceMemo auf dem Handy.
Genießt es.
Gern immer und immer wieder.

Hinweis:
Sicherlich logisch und dennoch wichtig!
Diese Mini-Hypno ersetzt KEINEN Arzt und auch keine komplette hypnotherapeutische Sitzung.
Hört sie jederzeit, aber bitte NICHT beim Autofahren oder beim Bedienen anderer „gefĂ€hrlicher“ elektrischer GerĂ€te.

Dringender Buchtipp – mit Gastbeitrag der Autoren

Heute gibt es wieder einen Gastbeitrag fĂŒr alle, die

  • gute BĂŒcher lieben
  • Neugierig auf Psychologie, Zukunftsvisionen, eine besondere Art der Traumatherapie sind
  • die Idee, dass Seelen sich wieder begegnen faszinierend finden
  • ahnen, dass es wahre Liebe gibt
  • sich selbst in guten Romanen wiederfinden…

…und dann auch noch einen Einblick in das Leben eines Autors gewinnen wollen.

 

ZufĂ€lle – gibt es das? – Vorwort von Sandra Schlautmann

Normalerweise kommentiere ich keine GastbeitrÀge, doch an dieser Stelle möchte ich ein Vorwort schreiben.

Durch Zufall (gibt es das?) begegneten sich zwei Autoren und ich.

Komplett unterschiedliche TĂ€tigkeitsfelder – und doch so viel gemeinsam:

Wir wollen gut tun, befreien, LebensqualitÀt erhöhen und LÀcheln schenken.

Wir leben fĂŒr das, was wir tun.

So sehr, dass manchmal, wie Sie hier lesen werden, Geld sekundÀr ist.

Kurzum: Wir wollen nur eines: Die Welt zu einem besseren Ort machen – jeder von uns nur auf seine Weise. Und dennoch mit Herz und Leidenschaft.

Zig GrĂŒnde, diese bezaubernden Menschen um einen Gastbeitrag zu bitten
(ja, in diesem Fall bat ich darum).

Also freuen Sie sich drauf.
Von wem ich spreche, um welches Buch es geht, welche BerĂŒhrungspunkte sowohl Sie als auch ich mit der Geschichte haben werden, all das lesen Sie jetzt:

Gastbeitrag von Syvia und Marcel Schneider, Autoren des Buches „Herzmalerei“

Liebe Leserinnen und Leser von Sandras Blog,

wir, Sylvia und Marcel (Syma) Schneider sind Autoren und haben im September 2019 den Roman „Herzmalerei“ veröffentlicht. Sie werden sich vielleicht fragen, warum gerade wir einen Gastbeitrag in Sandras Blog schreiben.

Folgende Annahmen sind definitiv falsch:

  • Das Lesen unseres Buches löst ein Trauma aus
  • Wir sind griesgrĂ€mig und negativdenkende Menschen und wollen das allen weiter vermitteln
  • Der Roman und die Geschichte sind die beste Schlafmedizin
  • Die Hauptperson im Roman ist die Psychologin Zenia, aber eigentlich ist es die Geschichte von Sandra Schlautmann

Nun, was ist denn der wahre Hintergrund – die Herzensangelegenheiten
Diese Buchprojekt war fĂŒr Sylvia und mich eine Herzens-Angelegenheit. Mit viel Leidenschaft haben wir ĂŒber vier Jahre an diesem Roman geschrieben. Wir wussten von Beginn an, dass wir damit höchstwahrscheinlich nie viel Geld verdienen können, da wir Autoren pro verkauftem Roman genau 0,70€ erhalten. Wenn man bedenkt, dass man mit 10.000 verkauften BĂŒchern bereits an der Bestsellerliste kratzt, muss man auch ohne Wirtschaftsstudium erkennen, dass man damit nicht reich werden kann. Also, was war denn unsere wirkliche Motivation?

Unser Herzenswunsch war es, möglichst viele Menschen zu erreichen und ihnen Freude und glĂŒckliche Stunden zu schenken.

Und hier beginnen die Parallelen zu Sandras Arbeit und Ihnen.

Jedes positive Erlebnis ist ein wertvoller Tropfen fĂŒr die Seele. Wir sind alle unbeabsichtigt und oft negativen Ereignissen und Druck ausgesetzt. Und egal wo wir im „Launometer“ zwischen -10 und +10 gerade stehen, es braucht fĂŒr uns alle einen Ausgleich. Und noch mehr, es braucht den kontinuierlichen Aufbau der Laune durch positive Erlebnisse und Erfahrungen, damit wir nicht nur existieren, sondern das Leben mit GlĂŒck und Freude genießen können. Das ist eines der ĂŒbergeordneten Ziele unseres Lebens, welches mit persönlichem Engagement und Mut erreicht werden kann. Da schließt sich der Kreis unserer Geschichte im Roman zur Hilfe, die Sandra anbietet und zu Ihnen.

 

Worum geht es denn eigentlich in unserem Buch?

Im Kern ist es eine Liebesgeschichte der jungen Psychologin Zenia, die unter mysteriösen UmstĂ€nden Zugang zu ihrer Seele erhĂ€lt. Dabei realisiert sie, dass sie schon in mehreren Leben immer wieder dieselbe Seele geliebt hat. Da sie aktuell sehr unglĂŒcklich ist, geht sie auf die Suche nach dieser Seele. Vielleicht findet Zenia sie, vielleicht auch nicht. Sie trifft dabei auf den geheimnisvollen StrĂ€fling Nael, und plötzlich gehen viele und spannende parallele HandlungsstrĂ€nge auf. Zenias Leben scheint total aus den Fugen zu geraten. Doch ihr Mut, etwas zu verĂ€ndern, öffnet ihr neue Perspektiven und verstĂ€rkt die Hoffnung, ihr GlĂŒck zu finden.

Wir wollen von der Geschichte natĂŒrlich nicht zu viel verraten, aber auch hier gibt es wieder viele Parallelen zu Sandra und Ihnen.

Auch in unserer Geschichte gibt es eine Art „Regression“, und Zenia reist in die Momente zurĂŒck, die sie so unfassbar geprĂ€gt haben und im Unterbewusstsein kleben. Zenia erlebt die RĂŒckfĂŒhrung als bereichernd, positiv, befreiend und Hoffnung spendend. Nicht jeder in Zenias Umfeld versteht was sie tut, und einige verurteilen das sogar. Aber Zenia hat den Mut, diesen Weg zu gehen und ihr Leben wird bereichert, und sie wĂ€chst dran.

Wir wĂŒnschen uns so sehr, dass wir mit „Herzmalerei“ auch Ihr Herz berĂŒhren können. Wir hoffen ein bisschen dazu beitragen zu können, dass Sie Ihre Seele baumeln lassen und einige wundervolle Stunden genießen können. Und vielleicht löst es auch bei Ihnen etwas aus
 was wir Ihnen von Herzen wĂŒnschen: GlĂŒck und Hoffnung!

 

Nachwort (ich kann nicht anders):

Das, was Syma Schneider in ihrem Buch schreiben, eine Hauptdarstellerin voller Mut, ihren eigenen Lebensweg zu gehen, an den Beschwerlichkeiten zu wachsen, um dann sogar möglicherweise ihr Traumleben zu leben, das könnten auch Sie sein.
Ich wĂŒnsche Ihnen und mir nichts mehr, als dass Sie genau diesen Mut ebenfalls aufbringen.
Er ist bereits in Ihnen. Er ist Teil von Ihnen.
Nur zu! Ran an die Befreiuung und willkommen in Ihrem Traumleben.

Immer mehr Klienten fragen: Zahlt die Kasse? Hier die Antwort!

Fakt ist:
Ja, ich darf Rechnungen fĂŒr die Krankenkassen schreiben. Meine Ausbildungen geben das her. 

Wann ist das der Fall? Wann zahlt die Kasse?

1) Der Vertrag an sich:

Es muss unbedingt geprĂŒft sein, ob Leistungen eines Heilpraktikers f. Psychotherapie in Ihrem Vertrag mit abgegolten wird. Das sind oft Zusatzversicherungen oder Teile von privaten Krankenkassen. Bitte lesen Sie dies unbedingt nach bzw. fragen Sie Ihre Kasse.

Um ganz sicher zu gehen, lassen Sie sich ihre KostenĂŒbernahmezusage schriftlich geben.

2) Die ewige (aktuell leider erforderliche) Abgrenzung von Coaching und Therapie.

Wenn jemand krank ist (egal, ob körperlich oder seelisch), bedarf es etwas, dass als Therapie bezeichnet wird.

Den Menschen geht es sehr schlecht. Ziel einer Therapie ist es, „weg von“ dem Schmerz, dem Leid zu kommen. Offiziell anerkannte Therapiemethoden sind die entsprechenden Tools dafĂŒr.

Genau dort setzt eine Therapie an, genau das kann eine Kasse ĂŒbernehmen (unter gewissen gesetzlichen Bedingungen und bei dem entsprechend passenden Vertrag).

Dazu benötigt es eine Diagnose Ihrer Krankheit, codiert nach der ICD-10. Die muss ich dann jeweils auf der Rechnung verewigen.
Traurige Tatsache:

Unfassbar viele Therapien enden erschreckend oft bereits, wenn der Patient wieder „okay“ ist. Also bspw. von -8 auf dem Stimmungsbarometer wieder bei einer 0 angekommen ist.

3) Ein ebenso spezielles Thema ist das der Online-Therapie.

Da werden manche Kassen (sowohl zu Recht als auch zu Unrecht) hellhörig, denn leider wird viel Schindluder damit betrieben. Manche Kollegen nehmen einfach alles an, achten nicht auf Thema, IntensitĂ€t der Belastung, BedĂŒrfnisse, Grenzen der Methoden, Rapport und Möglichkeiten. Dadurch wird so manches Mal ihre Wirksamkeit angezweifelt. Dabei hĂ€ngt es in meinen Augen an der ProfessionalitĂ€t der Kollegen.


Wann zahlt die Versicherung nicht?

Soviel ich weiß, ĂŒbernehmen die Kassen keine Coaching-Leistungen.

Also bitte nicht wundern, wenn hier eine Ablehnung erfolgt.

Coaching und seine Methoden setzen offiziell in den Bereichen 0 bis +10 unseres Stimmungsbarometers an. Ziel von klassischen Coachings ist es, dass es eigentlich gesunden Menschen noch deutlich besser geht.

An dieser Stelle zahlt eine Versicherung daher nicht. Sie kĂŒmmert sich um Kranke.

Schöne Tatsache:

Ein Coaching begleitet die Menschen also „Hin zu“ mehr LebensqualitĂ€t, Freiheit, Lachen.

Falls Sie sich nun fragen, wo siedele ich meine Arbeit an? Und warum? Das folgt in KĂŒrze!
Bleiben Sie also wachsame Leser meines Blogs.

P.S.: Was sind Ihre und deine Erfahrungen im Umgang mit den Krankenkassen? Ich freue mich ĂŒber Kommentare.

Im Jammertal oder:

ein Arschlochtermin und was ich (auch fĂŒr den Klienten) daraus lernen kann

Auch ein Trauma-Coach hat es nicht immer leicht.

Normalerweise bin ich schnell. Die Kooperationen mit meinen Klienten ist sensationell, sodass die meisten meiner Klienten nur 3-5 Termine bei mir benötigen.

Hier möchte ich von einer Ausnahme berichten.

Vom Klienten (und mir) im Jammertal.

 

Wieder so ein Termin.

Mein Klient. Er redet und redet.

Es passiert mir selten, aber: Nach einer Viertelstunde des Zuhörens bin ich bereits schon gar.

Es kostet mich Anstrengung, weiter zu folgen.

Doch speziell dieser
redet und redet. Und jammert und suhlt sich im eigenen Bedauern.

Ist DAS wirklich mein Wunschklient?

Ich möchte es wiederholen: So etwas passiert mir selten. Daher ist es so auffallend und erwÀhnenswert. Ich reflektiere.

Was ist nur los?

Passt der Klient vielleicht nicht zu mir? Bin ich der richtige Coach? Entspricht dieser Klient wirklich meiner Zielgruppe?

Ja, ich gestehe: Ich bin definitiv KEIN Coach fĂŒr die reinen Jammerlappen dieser Welt. Im Gegenteil, zu mir kommen Menschen mit Mut und Lust auf VerĂ€nderung.

Klienten, die sich mit ihrem Elend abgefunden haben, keinerlei Bereitschaft und Eigenverantwortung zeigen, die sind bei mir falsch, mehr noch, sie rauben mir Kraft.

Warum? Weil ich fĂŒr meine Klienten Erfolge haben will. Alles dafĂŒr gebe, mich, meine Expertise, meine Zeit, meine Power. Das gelingt mit dieser Art von Menschen nicht. Vielleicht anderen. Mir nicht.

Ich fragte mich also auch in diesem Termin: Ist das hier ein „Antiklient“? Und meine Seele verneinte. Dieser Klient WILL leben und lĂ€cheln.

 Wo liegt dann der Hase?

Die Termine mit diesem Klienten dauern gut und gerne ĂŒber zwei Stunden.

Mein QualitÀts-Anspruch: Trotz (oder gerade wegen) meiner eigenen Anstrengung unfassbar hoch.

Dieser Mensch ist mir wichtig. Wie alle Klienten, die den Weg zu mir finden.

Eine Zeitlang dachte ich: Dieser Klient fĂŒhlt sich unfassbar wohl in seinem Elend, möchte nicht da raus.

Denn sobald wir Lösungen fanden, egal wie ob gesprÀchstherapeutisch, verhaltenstherapeutisch, egal, ob hypnoanalytisch oder via EMDR, sobald wir Lösungen fanden, bog mein Klient wieder ab ins Jammertal.

Wo ist der Nutzen des Nutzens?

Das Leben im Jammertal forderte von meinem Klienten unfassbar viel Kraft. Und dennoch saß er stramm und brav bei mir, suchte nach Lösungen und Auswegen!
Manchmal geht es nicht darum, einen Schmerz aufzulösen. Negatives einzusortieren.

Manchmal weht der Wind genau andersherum. Wie hier im Jammertal.
Wer jammert, bekommt Aufmerksamkeit.

Wer jammert, der hat da was ganz Eigenes. NĂ€mlich SEIN Problem.

Wer jammert, hat etwas, worĂŒber er sich definiert, was ihn ausmacht.

Im Speziellen bei meinem Klienten:
Wer jammert, erlebt FĂŒlle. Voll von Emotion.

Und wer jammert, der spĂŒrt sich, ja, vielleicht seeehr unangenehm. Aber dennoch besser als Leere.

Lieber Leser, es liegt auf der Hand, dass ich nicht alle diese Punkte auf einmal auflösen durfte. Denn: Was wÀre mein Klient ohne dieses Problem?

Die Lösung

Ganz vorsichtig und zaghaft lösten wir diese suboptimale Kopplung von Nutzen und Jammern auf und schafften immer dann auch sofort neue Alternativen. Neue Aufmerksamkeitsressourcen, neuen Selbstwert.

Eine wunderbare Aufgabe fĂŒr mich – und eine Riesen-Herausforderung fĂŒr meinen Klienten.

Wenn er‘s dennoch immer wieder tut.

Des Pudels Kern: Hilfe zur Selbsthilfe.
Was tun, wenn mein Klient dennoch wieder ins Jammern verfÀllt?

Und ich verrate: Ohja, es geschah.

Was hier geschah (und noch geschieht), das ist eine ganze Menge. Denn jetzt, an diesem Punkt, darf die Verwandlung, nein, die Befreiung und der Auszug aus dem Jammertal beginnen.

Vorbereitungen fĂŒr den Umzug wurden getroffen.

Nun galt es, die Umzugshelfer kommen zu lassen:

Psychoedukation, Übungen und Begleitung.

Ich gestehe, dieser Klient ist ein Ausnahmeklient. Doch jetzt, auf den letzten Metern unserer gemeinsamen Arbeit, bin ich fĂŒr den gemeinsamen Weg sehr dankbar.

Ich habe draus gelernt.

1) Der erste Eindruck kann trĂŒgen. Nicht jeder Jammerlappen ist ein solcher. Das Henne-Ei-Thema und die Suche nach dem Warum.

2) Der Umgang mit dem Gaspedal ist enorm wichtig und klientenabhÀngig.

3) Manchmal zeichnet sich ein negatives Bild, obwohl ein positiver Nutzen ursÀchlich ist.

Fazit

Speziell dieser Klient hat schon so vieles erfolglos ausprobiert. Es liegt immer am passenden Weg. An der passenden Möglichkeit. Wir fanden den Weg jetzt.

Was fĂŒr ein Geschenk. FĂŒr uns beide.

Klienten-Gastbeitrag: Meine 5 wertvollsten Tipps, damit auch eure Therapie ein Erfolg wird!

Oder:

Ich bin endlich ich. Und mein Leben ist ein Traum!

 

Hallo, ich bin’s wieder,  Bettina. 

Eine, die sich nichts mehr wĂŒnscht, als andere Menschen aus ihren eigenen Fehlern lernen zu lassen. Dieser Gastbeitrag ist der zweite seiner Art. Und mein Dank meines Coaches Sandra mein ganz persönlicher Weg, der Welt gut zu tun – und jedem einzelnen Leser hier.

 

Im ersten Beitrag in diesem Blog ging es um die beklopptesten 5 Dinge, die ich bezĂŒglich meiner (psychischen) Gesundheit jemals tat.

Doch was war mein Ausweg?

Was ist jetzt anders?
Warum bin ich jetzt bereit und nicht damals? Warum ist bzw. war warten fĂŒr mich immer die bessere Alternative, als selber Geld in die Hand zu nehmen? Ich investiere darin doch fĂŒr mich, fĂŒr mein besseres Leben, fĂŒr mein ICH. Warum habe ich nun schon insgesamt 2 1 /2 Jahre Psychotherapie hinter mir?
Sehr bekloppt, oder? Verschenkte Lebenszeit.

 

Ich verrate es euch.

 

Mein Ausweg

 

Tipp 1: Besiege deinen DĂ€monenfresser

 

Weil natĂŒrlich das ungute GefĂŒhl hochkommt “die wollen doch alle nur mein Geld.” Ich sehe die DĂ€monen, wie sie sich mein Portmonee schnappen, alles Geld rausziehen und ich sitze weiter deprimiert rum.

 

Tipp 2: Kalkuliere fair –  Ein offener Blick in mein Portmonee

In der Vergangenheit habe ich bereits viele schlechte Erfahrungen gemacht, wenn ich aber ehrlich bin sogar viel mehr schlechte Erfahrungen mit Ärzten – die fĂŒr mich quasi kostenlos waren. 

Aber hĂ€ngen geblieben sind nur die Erfahrungen, wofĂŒr ich Geld bezahlt habe. Eine Kosmetikerin hat mir und meinen Eltern zig hunderte an Euro aus der Tasche gezogen, weil wir mit meiner starken Akne verzweifelt waren. Die Behandlung ist fehlgeschlagen, es wurde alles viel schlimmer und so musste ich in die Hautklinik, Ärzte haben sich nicht mehr dran getraut. 

Das hat bei mir gesessen. 

Aber das normale HautĂ€rzte ĂŒber Jahre mir diverse CremeÂŽs, Tabletten, Lichttherapie und was auch immer verordnet haben, habe ich vergessen. Dazu all die Cremes und co von Drogerien und Apotheken – gĂŒnstig war das definitiv nicht. Aber da das immer wieder nur kleinere BetrĂ€ge waren, bleibt es nicht langfristig im Gehirn haften.

 

Jetzt bin ich wieder an einem Punkt. Die Krankheit ist wieder da, Akne, die meine Depression wieder aus der Versenkung holt. 

Und wieder warte ich lieber auf einen Termin bei einem normalen Arzt, leider darunter anstelle zu einer privaten Praxis zu gehen und sofort behandelt zu werden. 

Doch jetzt ertappe ich mich dabei selbst und weiß: Nicht mehr mit mir!! 

 

Tipp 3: Don’t sit and wait! Brich aus, aus den gesellschaftlichen Mustern

 

Die Gesellschaft lebt es einem vor. Warten wird akzeptiert. 

Um nochmal zurĂŒck zu der Frage zu kommen, warum man kein Geld fĂŒr seine Gesundheit in die Hand nimmt, dann kann ich das nur damit beantworten, dass in meiner Umgebung das nie vorgelebt worden ist. 

 

Und jetzt, jetzt bin ich soweit, dass ich nicht mehr warten will. 

Warten auf ein glĂŒcklicheres Leben, warten auf das Ende der Depression, warten auf Hilfe, warten auf das GlĂŒck, warten auf das ICH sein? Ist es das wert? 

 

Tipp 4: Das Leben zurĂŒck kriegen: UNBEZAHLBAR – eine ehrliche Rechnung

HĂ€tte ich mich eher getraut Geld fĂŒr mich zu investieren, und da meine ich nicht die Ohrringe, das hĂŒbsche paar Schuhe oder gar ein neues Smartphone, dann hĂ€tte ich mir bei der Behandlung meiner Depression die 4 Jahre (Wartezeiten  plus Therapie, krass, wie lange das ist!) in nur ein halbes Jahr packen können. 

Rechnet man sich die Zeit und die Wege, die man fĂ€hrt aus, so ist man gĂŒnstiger unterwegs, wenn man sich sofort Hilfe holt, auch wenn es etwas kostet.

Ratschlag 5: Sei mutig! Es zahlt sich aus

All die TrĂ€nen und “ich kann nicht mehr” hĂ€tte ich mir in den letzten Jahren sparen können. Aber dafĂŒr benötigt man Mut. 

Denn wenn man sich privat Hilfe holt, lÀsst man jemand anderes sofort in die Seele schauen. 

 

Ich kann mich noch gut erinnern:

Meine erste Hypnosesitzung bekam ich noch geschenkt. NatĂŒrlich bei Sandra Schlautmann. Das Vertrauen war da. 

 So schnell und so tief, wie ich darin versunken bin, wie schnell meine GefĂŒhle mich ĂŒbermannt haben, wie schnell wir in nur einer Sitzung ein Thema abarbeiten konnten und wie positiv-fertig ich nach der einen Sitzung war. 

Ich war verstrahlt und glĂŒhte nach. 

 

Im Vergleich dazu habe ich meine Therapeutin, die von der Krankenkasse bezahlt wurde, nie so tief in mich hineinblicken lassen. Da flossen auch mal das eine oder andere TrÀnchen, aber die Emotionen waren nie so ehrlich und rein wie bei der Hypnose. 

 

Fazit

 

NatĂŒrlich muss sich jeder diese Frage selber stellen. Ob er weiter warten will. Lieber Umwege gehen anstatt den direkten Weg zu seinem Traumleben. Ob er auch all die Fehler machen möchte, wie ich es tat.

 

Meine Bitte

 Wie ich schon im ersten Blogbeitrag schrieb:
Die meisten Praxen bieten kostenlose oder vergĂŒnstigte ErstgesprĂ€che an. Nutzt sie! 

 Ich habe gelernt: Diese Juwelen unter den Coaches und Therapeuten schenken euch eure Zeit – behandelt sie daher wertschĂ€tzend. 

 

Ich weiß nun: Wenn man sich mal eine Zeitlang die Kleinigkeiten, die man sich sonst gönnt, mal aufspart und fĂŒr das komplette ICHsein investiert, wird man das Leben endlich wieder fĂŒr lebenswert erachten. 

 

Mein dringender Appell:

Hört auf zu warten, wenn es euch schlecht geht!

 Besonders, wenn es um die Psyche geht. 

 

Es ist es einfach nicht wert. Das Geld tut zwar kurzzeitig weh, aber die gesunde Psyche sollte es einfach wert sein. 

 

Mal von dem ausgetrampelten normalen Weg abweichen und schauen, was sich hinter der nÀchsten Biegung versteckt. 

 

Jede Reise kostet etwas, aber diese Reise zum Ich und ins eigene Leben sollte es einem doch wert sein, oder?